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MS Polarlys 2009

 

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Hurtigrute Ostern 2009
Storflåget

 

Osterreise mit der Hurtigrute -
M/S Polarlys 11.-12.04.2009

Als die M/S Polarlys kurz vor Mitternacht in Tromsø anlegte, warteten wir schon gespannt.

Dies wird nach der M/S Trollfjord und der M/S Nordstjernen mein 3. Hurtigrutenschiff.

Nachdem wir uns in der Innen-Kabine (660) einquartiert haben, sahen wir uns noch auf dem Schiff zur Orientierung um, bevor es dann bald ins Bett ging.

Ich hatte mir für die Nacht 2x den Wecker gestellt, da eine große Chance auf Polarlichter angesagt war. Allerdings ist das Licht der Stadt in Tromsø so hell, dass man den Sternenhimmel gar nicht richtig sehen konnte, zumal es auch etwas wolkig war. Meine Hoffnung lag in der finsteren Nacht unterwegs. Doch als ich das erste Mal gegen 02:30 Uhr raus ging, war der Himmel in der Ferne noch von Tromsø erleuchtet. Und beim nächsten Aufstehen gegen 03:30 Uhr war es dann dicht bewölkt, es nieselte und außerdem begann es auch schon langsam zu dämmern. Also nichts mit Nordlichtern dieses Mal.

So hiess es erstmal weiterschlafen.
Hab auch glatt die nordgehende M/S Trollfjord, die uns bei Harstad entgegen kam, verpasst. Schade.
Egal. Also - aufstehen und frühstücken.
Max kommt nicht so richtig aus dem Knick, so dass ich vor dem Frühstück noch eine Deckrunde mache - mit der Kamera, versteht sich.

Unsere Kabine haben wir bis Risøyhamn. Dann ziehen wir mit unserem Rucksack in die Panorama-Lounge um. Dort gibt es gemütliche Sofa-Ecken.
Wobei die Sofa's auf der M/S Nordstjernen gemütlicher waren - mit richtig vielen Kissen und Decken. Eine Decke konnte man sich auf der Polarlys aber auch gegen ein Depositum von kr 100 pro Stück ausleihen.

 

 


 

Es geht weiter nach Sortland. Vorher gibt es noch eine Begegnung mit dem Bus der Vesterålen-Ausflügler. Dieser fährt langsam über die Brücke bei Sortland, so dass sich die Passagiere winken und gegenseitig fotografieren können. Einige wedeln mit ihren Handtüchern. Ein Wunder, dass der Bus nicht umkippt - ist doch der Fahrer der einzige, der bei dieser Aktion noch auf der linken Seite ist...

Es ist Nachmittag - Anlegen in Stokmarknes. Während ich Lust auf das Hurtigruten-Museum hab, legt sich Max lieber auf's Sofa.
Zurück auf dem Schiff, musste ich mir erstmal den Möwen-Klecks beseitigen. Nur gut, dass die nicht auf den Kopf getroffen hat...

So geht es weiter nach Svolvær.

Durch den Raftsund. Zunächst bis zum Trollfjord. Wir fahren nicht hinein. Dies ist wohl offiziell erst ab Ende April erlaubt. Die Seeadler-Ausflügler fahren hinein und locken anschließend mit mitgebrachtem frischen Fisch die Seeadler an. Ich sehe allerdings nur Möwen um das Boot kreisen. Und plötzlich kommt ganz majestätisch ein Seeadler und kreist über der Polarlys. Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse.

Die weitere Fahrt nach Svolvær genießen wir bei schönstem Wetter, Wind und Ruhe.
In Svolvær vertreten wir uns die Beine. Ich wollte Max das Rica-Hotel zeigen, wo wir im Februar mit der Firma waren. Dies hatte allerdings geschlossen (Osterferien...). Nach ein paar weiteren Fotos gehen wir an Bord und essen in der Caféteria Abendbrot. Max hatte Lust auf einen Hamburger ohne Pommes. Für mich gab es Ofenkartoffel mit Sauerrahm, Bacon und Salat (für gerademal kr 69). Und lecker war es auch.

Die Überfahrt über den Vestfjord gestaltete sich etwas sehr schaukelig, so dass uns mulmig wurde und wir dann auf der Polarlys doch lieber auf Reisetabletten zurück gegriffen haben. Die gab es an der Rezeption - kr 38 für die 10er Packung. So konnten wir dann gut durchschlafen, bis wir nach 2 Uhr in Bodø angelegt haben.

Nach einer 1,5-stündigen Autofahrt waren wir dann wieder daheim nach einem wundervollen und erlebnisreichen Oster-Ausflug mit der Hurtigrute.

Mein persönliches Fazit aus dem Vergleich der HR-Schiffe M/S Trollfjord, M/S Polarlys und M/S Nordstjernen.
Fahren macht auf allen Spaß. Jedes Schiff hat seine Reize und seine Vorteile.
Aber eine ganze Rundreise würde ich am liebsten mit der M/S Nordstjernen machen. Das ist kein schwimmender Hotelblock sondern noch ein Schiff, bei dem eher das Feeling einer Seereise auf kommt. Das Schiff ist zwar alt, bietet aber jeden Komfort, den ich auf einer solchen Reise brauche und haben möchte. Sicher, es ist schön, im Pool zu sitzen, während die schneebedeckten Berge an einem vorüber ziehen. Aber für Individualität verzichte ich gern darauf. Auch Friseur und Fitnessraum brauch ich auf so einer Reise nicht. Lieber bin ich ein Gast und keine 'Nummer'.
Einen weiteren Vorteil hat ein kleineres Schiff auch - es artet nicht in Massenabfertigung auf den Ausflügen aus, denn die sind dann nicht so voll...

Ich hoffe, die M/S Nordstjernen bleibt noch eine Weile in Betrieb.
Und bis zur ersten Gesamt-Rundreise bleibt mir, die anderen Schiffe auf Kurztrips kennenzulernen.

M/S Nordstjernen 09.-10.04.2009

Tromsø 10.04.2009

Hurtigruten-Museum 11.04.2009

       

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This site was last updated 04/13/09